Sagt Ihr Kunde auch Sie sind zu teuer?

Sind sie auch zu teuer?

Meine Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen erfordert sehr viel Einsatz. Ich berate, plane, gestalte, entwerfe und kalkuliere viele Stunden, um meinem Interessenten ein Angebot auf den Tisch legen zu können. Irgendwann kommt dann der Moment der Wahrheit: Erhalte ich den Auftrag oder nicht?

Und dann passiert es: Die potentielle Kundin lehnt mein Angebot ab.

Eine bittere Niederlage. In vielen Verkaufsseminaren habe ich gelernt, dass man nach den Gründen für die Ablehnung fragen soll. Daraus lernt man, was man falsch gemacht hat. Und was antwortet die Kundin? „Sie sind zu teuer!“

Au, das tut weh. Da gibt es kein Gegenargument. Da komme ich nicht gegen an.

Was soll ich jetzt daraus lernen?

Folgende Möglichkeiten fallen mir ein:

  • Ich gebe in Zukunft aus dem Bauch heraus Rabatte um zu überzeugen.
  • Ich verringere meinen kalkulierten Gewinnzuschlag, scheinbar ist der Markt so hart, dass sich meine diesbezüglichen Vorstellungen nicht umsetzen lassen.
  • Ich verzichte ganz auf die Vorkalkulation und orientiere mich an den Marktpreisen („Bauchpreise“).
  • Ich muss meine Preise senken, koste es was es wolle.
  • Ich mache einfach weiter so, irgendwann finde ich schon jemanden, der meine Preise bezahlt.

Kennen Sie den einen oder anderen Gedanken aus dieser Liste?

Vorsicht: Diese Schlussfolgerungen sind alle falsch!

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Buchtipp: Einfach managen

Einfach managen von Dieter und Nils Brandes

Ab und zu liest man ein Buch, das einem neue Horizonte eröffnet

Eines diese Bücher, bei dem diese Aussage auf mich zutrifft, möchte ich ihnen heute vorstellen.

Meine persönliche Lese-Ausgangslage

Meine mich umgebende Arbeitswelt wird immer komplizierter und schwerer zu überblicken. Merke ich, dass ein Kunde mich mit einer nicht gekannten Masche über's Ohr hauen will, werden die AGB und einen Passus erweitert, der das verhindern soll. Gibt es Probleme bei der Auftragsabwicklung mit einem Kunden, so werden alle zukünftigen Auftragsbestätigungen um einen schützenden Absatz verlängert. Geht in der Werkstatt was schief, erlassen wir neue Regeln an die sich ab sofort alle zu halten haben. Wir wollen uns kontinuierlich verbessern und das meinen wir durch einen Wust an neuen Anordnungen erreichen zu können. Irgendwann fühlt man sich wie in einem Korsett eingezwängt und findet keine Antwort, warum das überhaupt so ist.

Zum Buch

Schon das erste Zitat auf der ersten Seite hat mich berührt:

„Vollkommenheit entsteht nicht dann, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.“ Antoine de Saint-Exupéry

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25 % Gewinn zu verschenken?

Verschenken Sie nicht Ihre Gewinne!

Beispiel aus der Praxis

Sie stehen kurz vor dem Auftrag. Der Kunde ist ein zäher Verhandler. Sie haben schon "die Luft aus dem Preis rausgelassen", da kommt noch ein letztes Argument: "3% Skonto müssen noch drin sein, die bekomme ich bei allen meinen Lieferanten. Außerdem bin ich ein äußerst zuverlässiger Zahler." - Sie wollen den Auftrag unbedingt und lassen sich überzeugen. Der Auftrag wird erteilt. Alle sind glücklich.

Wie wirken sich die 3% zusätzlicher Nachlass auf Ihren Gewinn aus?

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Die 4 häufigsten Irrtümer übers Kostenrechnen

Die 4 häufigsten Irrtümer übers Kostenrechnen im Handwerk

Kostenrechnen ist gut für Ihren Betrieb!

Handwerker sind Macher. Das ist die große positive Eigenschaft. Hier werden Lösungen gefunden und vor allem: Es wird umgesetzt. Haben Sie Ihr Handwerk auch gelernt, weil Sie Spaß an der Arbeit mit Ihren Händen hatten? Als Meister hat man plötzlich fast keine Zeit mehr dafür, das zu tun, was einem am gewählten Beruf so gefallen hat. Kein Wunder, dass die ungeliebte Büroarbeit hinten anstehen muss. Ein besonders ungeliebtes Kind ist da die Kostenrechnung.

Im Folgenden möchte ich die häufigsten Irrtümer übers Kostenrechnen im Handwerk unter die Lupe nehmen:

Irrtum 1: In der Werkstatt/ auf der Baustelle ist das Geld verdient

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Meister in drei Tagen?

Meisterbrief

Heute bin ich über die Werbung eines Fortbildungsinstitutes gestolpert.

Zitat aus dem Werbetext (von mir anonymisiert):

"Dank dem Fortbildungsinstitut ... habe ich meine Meisterprüfung in nur 15 Tagen geschafft. Das sparte mir viel Geld und noch mehr Zeit".

Das ist doch mal ein Argument und macht mich neugierig. Auf der Homepage dieses Institutes erfahre ich dann: In nur 15 Tagen kann man die Ausbildung in Teil III (der kaufmännische Teil) und in sogar nur 3 Tagen in Teil IV (Ausbilderschein) absolvieren. Ich gebe zu, das regt mich auf.

Bei mir wirft das eine Grundsatzfrage auf:

Welchen Stellenwert hat der Meistertitel im Allgemeinen? Ich befrage Wikipedia und finde dazu:

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DSGVO leicht gemacht?

Datenschutz-Grundverordnung

Ich geb's zu: Auch ich beschäftige mich erst auf dem letzten Drücker mit der Thematik.

Da die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) am 25.05.2018 nach einer zweijährigen Übergangsfrist (wie die Zeit vergeht) endgültig in Kraft tritt, kommt man ja nicht mehr daran vorbei.
Bei mir geht's hauptsächlich um die Webseite. Das sollte nicht so kompliziert werden, ich habe ja keinen Shop oder ähnliches. Es werden auf dieser Seite keine personenbezogenen Daten verarbeitet. Bei meiner mehrstündigen Recherche zu dem Thema bin ich letztlich beim Heise-Verlag auf eine Muster-Datenschutzerklärung gestoßen, bei der man sich alles nach seinen Bedürfnissen "zusammenklicken" kann. Klappt gut.

Die neue Verordnung legt Wert darauf, dass die neuen Regeln für den Benutzer leicht verständlich erklärt werden (Auszug aus Art. 12 (1)):

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Update für die Schreinertools

Schreinertools Logo

Heute habe ich ein paar Kleinigkeiten an den Schreinertools verbessert.

Die neue Version kann innerhalb der Schreinertools mit "Aktualisierung herunterladen" installiert werden.

  • Das Einführungsvideo wird jetzt von YouTube im Standardbrowser gestartet
  • Schaltzentrale: Rechtsklickmenü auf Dateien übersichtlicher gestaltet
  • Schaltzentrale: Rechtsklickmenü um Menüpunkt "öffnen" erweitert. Für Leute, die Probleme mit dem Doppelklick haben
  • Schaltzentrale: Dokumente können jetzt dupliziert werden.
  • Schaltzentrale: Der Dateispeicherort einer Datei kann jetzt im Windows-Explorer angezeigt werden

Ich arbeite derzeit auch an einer besseren Integration von OpenOffice, da ich selber immer mehr mit dieser Software arbeite.

Sie kennen die Schreinertools noch nicht? Dann sehen Sie sich das Einführungsvideo auf YouTube an und laden Sie die Tools gleich herunter.!

Nähere Infos zu den Schreinertools.
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Turbo für Vectorworks

Auf meinem etwas in die Jahre gekommenen Rechner wurde Vectorworks mit jeder neuen Version immer langsamer. Angekommen bei der Version 2018 war jetzt die Schmerzgrenze erreicht: Das Handling mit 3D-Modellen in OpenGL (z.B. mit Ansicht rotieren) ging nur noch ruckartig.
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Was tun? Einen neuen Rechner kaufen?

Nein, der Forscher in mir möchte etwas ausprobieren: In den aktuellen VectorWorks Versionen wird lt. Herstelleraussage die Grafikkarte des Rechners mehr in Anspruch genommen. In meinem steckt eine veraltete GForce 310, ein typisches Bürorechner-Modell.

Eine neue Grafikkarte muß her!

Für Vectorworks empfielt der Hersteller ein Modell mit 2GB Grafikspeicher. Ich habe mir vorsichtshalber eine mit 4 GB gekauft: Eine nagelneue NVidia GForce GTX 1050 Ti ist heute bei mir angekommen und ich habe sie sofort eingebaut: Der Geschwindigkeitszuwachs ist enorm. Jetzt macht 3D-zeichnen in OpenGL wieder richtig Spass! Alles läuft flüssig und geschmeidig.

Wermutstropfen: Derzeit sind Grafikkarten übermässig teuer, schuld daran ist das Miningfieber rund um Cryptowährungen wie Bitcoin und Co.

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Bis 250 Euro reicht der Kassenzettel

Das 2017 beschlossene zweite Bürokratieentlastungsgesetz bringt für mich persönlich zwei Verbesserungen:

  1. Bis 250 Euro reichen Kassenbons für die Buchhaltung für den Vorsteuerabzug. Auf dem Bon muss angegeben sein: vollständiger Name und vollständige Anschrift des leistenden Unternehmens, Rechnungsdatum, Informationen über die Leistung (Menge und Art der gekauften Waren / Dienstleistungen), Bruttobetrag und der Steuersatz
  2. Lieferscheine müssen nicht mehr 6 Jahre lang aufbewahrt werden. Die Aufbewahrungspflicht endet jetzt mit dem Erhalt der Rechnung.

Endlich mal gesetzliche Änderungen die sich positiv auf meine tägliche Arbeit auswirken!

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